Solaranlagen
 

Solaranlagen

Es gibt gute Gründe für den Einsatz einer Solaranlage!

  • Umweltschutz: Der Betrieb einer Solaranlage ist wohl eine der umweltfreundlichsten Möglichkeiten, Wärme für die Brauchwassererwärmung und die Heizung zu gewinnen. Daneben entspricht aber auch der Herstellungsprozess der Anlagen selber in Deutschland den höchsten Umweltstandards. Alle verwendeten Materialien sind umweltverträglich und recyclebar.
  • Schonung der Rohstoffreserven: Die fossilien Brennstoffe der Erde sind eines Tages verbraucht. Zudem werden bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe Schadstoffe und CO2 freigesetzt. Die Solartechnik schont die Rohstoffreserven der Erde.
  • Energieeinsparung: Jede Solaranlage trägt zur Einsparung von Energie bei. Bei vielen Nutzern von Solaranlagen tritt zudem ein anderes Bewußtsein im Umgang mit Energie auf, wenn die Wärme direkt vom eigenen Dach kommt.
  • Klimaschutz: Der massive Ausstoß von Treibhausgas (CO2) stellt eines der größten Umweltprobleme unserer Erde dar. Solartechnik verringert den Ausstoß der für das Weltklima schädlichen Treibhausgase.
  • Steigerung der Lebensqualität: Das Gefühl, umweltbewusst zu heizen und Warmwasser von der Sonne zu erhalten, bereitet Lebensfreude. Viele Menschen sind glücklich, wenn Sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten etwas zum Schutz der Umwelt beitragen können.
  • Arbeitsplatzsicherung: Die Solartechnik ist in Deutschland ein wachsender Markt. Die Solarwirtschaft beschäftigt mittlerweile viele hochqualifizierte Mitarbeiter. Jede Solaranlage stärkt die Solarwirtschaft und sichert bzw. schafft neue Arbeitsplätze.
  • Regionale Wirtschaftsförderung: Der Einsatz von Solaranlagen stärkt auch die regionale Wirtschaft. In der Regel werden die Anlagen von regionalen Fachmännern installiert und gewartet.
  • Sicherheit: Die Sonne ist eine Energiequelle, mit der Sie planen können! Versorgungsengpässe sind (zumindest in den nächsten 5 Milliarden Jahren) nicht zu erwarten.
  • Und die Sonne schickt keine Rechnung!
 
Wie funktioniert eine Solaranlage?
  1. Sonnenkollektoren
  2. Differenztemperatur- Schaltgerät(Regler)
  3. Pumpen- und Armaturen-Station
  4. Heizungswasser-Ausgang
  5. Ausdehnungsgefäß
  6. Wärmetauscher Solar
  7. Frischwasserzulauf
  8. Wärmetauscher-Anschlüsse für Nachheizung z.B. Brennwertkessel
  9. Brauchwasser-Speicher
  10. Vorlaufleitung
  11. Rücklaufleitung



So funktioniert eine Solaranlage
Die Sonnenkollektoren (1) wandeln das einfallende Sonnenlicht in Wärme um. Der Wärmetransport erfolgt über ein frostsicheres und lebensmittelechtes Wärmeträgermedium. Die Differenztemperaturregelung (2) vergleicht die Kollektortemperatur mit der des Speichers.

Steigt die Kollektortemperatur über die des Speichers (9), dann wird die Kollektorkreis-Umwälzpumpe in der Solarstation (3) eingeschaltet. Über die Vorlaufleitung (10) wird nun Wärme vom Kollektor zum Speicher transportiert. Durch den Solar-Wärmeaustauscher wird die Wärme vom Kollektor zum Speicher transportiert. Durch den Solar- Wärmeaustauscher wird die Wärme an das umliegende Brauchwasser abgegeben. Das abgekühlte Wärmeträgermedium wird durch die Rücklaufleitung (11) wieder dem Kollektor zugeführt.

Am Brauchwasserausgang (8) kann das erwärmte Wasser entnommen werden. Da sich das Wasser des Wärmeträgermediums durch die verschiedenen Anlagetemperaturen verändert, sorgt ein Ausdehnungsgefäß (4) für einen annähernd gleichbleibenden Druck in der Anlage.
Wissenswertes um Solaranlagen
Im Bestreben, unsere Welt für unsere Kinder zu erhalten, sollten wir die Sonne als unerschöpfliche Energiequelle für die Gewinnung von Warmwasser und zur Unterstützung der Heizung anzapfen. Mit dem Kauf der Solaranlage leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur Umweltentlastung - die Anlage versorgt Sie ohne Abgase, ohne CO2-Belastung und ohne Lärm mit warmen Wasser.

Im Sommerhalbjahr kann Ihnen die Solaranlage den Warmwasserbereich weitgehend abdecken und auch im Winterhalbjahr Ihre Heizung bei der Warmwasserbereitung entlasten. Damit sparen Sie das ganze Jahr über kräftig Energie.

Pro Jahr ersparen Sie unserer Erde über eine Tonne des Treibhausgases CO2 und die Menge an Stickoxid (NOx), die ein PKW bei einer 1000 km langen Fahrt erzeugt.

Die Menge an vermiedenen Schadstoffemissionen entspricht der Filterwirkung eines 1 km² großen Waldes.


Im folgenden können Sie sich selbst die Antragsformulare ausdrucken und ausgefüllt bei uns abgeben: Antragsformular
Solaranlage - Unterschiede Solar- und Photovoltaiksysteme
Die Unterschiede einer Solaranlage und eine Photovoltaikanlage sehen folgendermaßen aus:

Mit der Solaranlage wird Warmwasser erzeugt. Die Sonnenkollektoren nehmen die Energie des Sonnenlichtes über Wärmeleitbleche aus Kupfer auf (sogenannte Absorber) und wandeln diese in Wärme um. Von den Kollektoren aus wird die Wärme dann durch ein Wasser-Frostschutzgemisch mittels einer Rohrleitung und eines Wärmetauschers an den Brauchwasserspeicher abgegeben. In Brauchwasserspeichern befindet sich außerdem ein Wärmetauscher, der bei Bedarf vom Heizkreislauf gespeist wird und das Wasser auch dann auf die Nutztemperatur bringt, wenn die Sonnenenergie nicht ausreicht. Damit der Solarkreislauf wirtschaftlich funktioniert, ist eine Regelung erforderlich. Ausgestattet mit einer Vielzahl von ertragssteigernden Funktionen vergleicht sie die Temperaturen von den Kollektoren und mit der Wassertemperatur im unteren Speicherbereich und schaltet eine elektrische Pumpe ein sobald eine bestimmte Temperaturdifferenz überschritten wird. Die Umweltfreundlichkeit von Solaranlagen ist unumstritten - zusätzlich sparen Sie erhebliche Energiekosten. (Bildquelle: Vaillant)



Dagegen erzeugt eine Photovoltaikanlage mittels Solarzellen Strom. Die aktiven Solarzellen wandeln Licht direkt in Strom um. Sie werden aus Quarzsand, dem sogenannten Silizium, und Spuren anderer Elemente in mehreren hochsterilen Vorgängen hergestellt. Mit kleinen verbundenen Metalladern werden mehrere Solarzellen in einem Gehäuse zu einem Solarmodul vereint. Mehrere zusammengeschaltete Solarmodule ergeben eine Photovoltaik-Anlage. Der erzeugte solare Strom wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist und vergütet. Die Photovoltaik ist die wohl umweltfreundlichste Methode der Stromerzeugung. Sie ist geräuschlos, frei von Emissionen und benötigt außer Sonnenlicht keinen Kraftstoff. Die Produktion der Photovoltaik-Zellen erfolgt in der Regel mit Rücklaufmaterialien und teilweise sogar mit Abfallstoffen anderer Industriezweige. Einsatzmöglichkeiten einer Photovoltaikanlage sind äußerst vielseitig. Sie können Strom für Beleuchtung, Pumpen, Kühlung, Funkverkehr usw. liefern. (Bildquelle: Stiebel Eltron)